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Magnetfischen - die wichtigsten Hinweise und Tipps zum Start

Magnetfischen

Verborgen
Kaum einer ahnt im Vorbeilaufen dass sich im Wasser unter Brücken oftmals eine signifikante Ansammlung an kleineren Schätzen befindet. Münzen, Ringe, Uhren, Geldbeutel, Smartphones, etc… Jede Menge solcher Gegenstände fallen im Laufe der Jahre über das Brückengeländer und schlummern dann zumeist am Grund bis sich jemand auf die Suche nach Ihnen macht. Vor allem an Brücken mit geringerem Wasserdruck verbleiben die Gegenstände dann sehr lange im Bereich der Brücke bevor sie weitergetragen werden. Wer dabei nicht ins Wasser steigen und z.B. mit einem PinPointer suchen möchte kann stattdessen mit einem Magneten von der Brücke danach fischen bzw. angeln, im Englischen nennt sich dieser Trend ‚magnet fishing‘. Dabei wird ein an einem Seil angebrachter, starker Magnet wie beispielsweise ein Neodym-Magnet ins Wasser getaucht und etwas über das Bachbett gezogen. Nun heften sich jede Menge magnetischer Objekte fest und können herausgezogen werden. Natürlich befindet sich auch ein Großteil Schrott darunter, gerne hängt dann auch ein Fahrrad an den Haken… Generell sollte man bedenken dass gerade an Brücken auch absichtlich Gegenstände ins Wasser geworfen werden die niemand auffinden soll, so z.B. auch manchmal Diebesgut, Waffen, spitze Gegenstände, etc. Es ist also ein gewisses Maß an Vorsicht geboten, tragt stichfeste Handschuhe und ruft im Zweifelsfall die Polizei. Der Vollständigkeit halber – informiert euch vorher ob ihr an eurer Wunschstelle problemlos magnetfischen dürft oder ob ihr beispielsweise die Erlaubnis des Grundstückeigentümers benötigt. Magnetfischen ist eine sehr einfache und günstige Variante um auf Schatzsuche zu gehen und trotzdem extrem spannend - bei jedem spürbaren ‚Catch‘ des Magneten steigt die Spannung beim Hochziehen was man gefunden hat.
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Magnetisierend
Ein kleiner Tipp noch zur Suche: es kann Sinn machen den Magneten in Bäche oder andere Gewässer unter Brücken nur senkrecht abzulassen und wieder gerade nach oben zu ziehen. Ansonsten kann es beim Ziehen des Magneten über eine gewissene Strecke am Boden leicht passieren dass sich dieser z.B. an schweren Ästen oder groben Metallschrott verheddert. Wenn ihr ihn dann nicht durch geschickte Zugmanöver losbekommt bleibt euch sonst oftmals nichts anderes übrig als in Wasser zu steigen... Bei trüben Wasserverhältnissen oder auch schnell fliessenden Bächen die einen Durchblick auf den Gewässerboden erschweren also lieber öfters möglicht senkrecht ablassen und hochziehen. Natürlich muss man aber nicht nur an Brücken suchen, auch im seichten Wasser am Strand oder in Seen lassen sich tolle Funde machen! So steht der Suche auch im Urlaub nichts im Wege. Aber auch in der Nähe des eigenen Zuhauses eröffnen sich ganz neue Schatzfelder – am kleinen Bach am Spazierweg, an der Brücke im Nachbarort an der immer wieder Markt ist, am Bachgeländer nebenan auf dem gerne gesessen wird… Und natürlich ist eure Suche mit einem Magneten nicht nur auf das Wasser beschränkt. Prinzipiell könnt ihr mit einem Magneten natürlich auch an Land an ähnlichen Stellen suchen, die ihr auch mit einem größeren Metalldetektor oder PinPointer absuchen würdet… Schaut für Suchhinweise doch mal auf die Seite für Metall-Detektion oder PinPointing.
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