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Sandscooping - die wichtigsten Hinweise und Tipps zum Start

Sandscooping


Schatztruhe Strand

Wer schon einmal an einem beliebten Strand, egal ob am heimischen Baggersee oder im Urlaub am Meeresstrand, ausgiebig mit dem Metall-Detektor gesondelt hat wird festgestellt haben wie viel Kleingeld den Leuten an einem Strandtag aus den Taschen purzelt… Aber nicht nur das, gerade auch Ringe gehen im Sand z.B. beim Einschmieren mit Sonnencreme gerne verloren oder rutschen im kalten Wasser vom Finger. Zur großflächigen Suche empfiehlt sich deswegen ganz klar ein Metall-Detektor. Oftmals benutzt man dann als Grabungs- und Bergungswerkzeug in einem einen sogenannten ‚Sandscoop‘. Diese je nach Ausführung mehr oder weniger voluminöse Schaufel ist mit Löchern versehen um den Sand schnell wieder hinauszubefördern, größere Gegenstände wie Münzen oder Ringe aber darin zu behalten. Es spricht deswegen absolut nichts dagegen den Sandscoop auch solo zu benutzen, also ohne Metalldetektor. Das Schöne daran, man kann ihn so gut wie überall am Strand problemlos aus der Tasche zücken und einfach einmal ein bisschen Sand durchrieseln lassen. Lässt sich prima auch beim Sandeln mit den Kindern kombinieren :)

Sandscooping


Ringe im seichten Wasser

Im Sand an Land finden sich vor allem Münzen, die den Strandbesuchern aus der Tasche fallen. Daneben lassen sich mit etwas Glück und Ausdauer Uhren, Ringe, Ketten, Ohrringe und sonstiger Schmuck finden. Die Suche direkt am oder auch im Wasser kann übrigens auch sehr interessant sein, da sich dort zwar normalerweise weniger Münzen finden lassen, sich dafür aber der ein oder andere Ring versteckt… Im Wasser rieselt der Sand auch nochmals schneller durch. Prinzipiell gibt es Sandscoops entweder mit kurzem Stiel um damit sitzend oder hockend zu suchen oder aber mit langem Stiel. Hierbei wird die Schaufel ähnlich wie bei einer normalen Erdschaufel mit dem Fuß in den Sand gestoßen, dann angehoben und das Material durchgesiebt. Letztere Variante ist rückenschonender, aber natürlich auch etwas sperriger. Es empfiehlt sich übrigens vor allem am Meeresstrand auf einen Sandscoop in besserer Qualität zu setzen, damit das Salzwasser das Material nicht angreift. Wer sich unsicher ist ob ihm dieses Hobby überhaupt Freude bereitet kann anfangs natürlich auch auf einen (stabilen) Plastik-Sandscoop setzen.

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